BPOLI LUD: Drei Schleusungen in Folge festgestellt | Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf 

BPOLI LUD: Drei Schleusungen in Folge festgestellt | Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf


News GörlitzGörlitz (ots) - Drei Schleusungen in Folge, die regionalen Bezug haben, sind von gestern bis heute von der Bundespolizei festgestellt und damit endgültig verhindert worden. Ein russischer Mann (44), der Landsleute nach Deutschland einschleusen wollte, war bereits gestern von der Bundespolizei vorläufig festgenommen worden. Gegen 03.40 Uhr war eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf auf einen französischen Pkw aufmerksam geworden. Die Beamten folgten dem voll besetzten Fahrzeug auf der Autobahn bis nach Kodersdorf. Während der anschließend durchgeführten Kontrolle stellten sie schnell fest, dass dessen Fahrzeugführer offensichtlich versucht hatte, seine Passagiere unerkannt über die Grenze zu bringen. Bei dem mutmaßlichen Schleuser handelt es sich um einen russischen Staatsangehörigen, der mit einem französischen Flüchtlingspass in Frankreich lebt. Die Geschleusten - eine 38-jährige Frau mit ihren zwei Söhnen und ihren vier Töchtern - sind ebenfalls russische Staatsangehörige und kommen aus Tschetschenien. Ermittelt wurde, dass die Familie nach Brüssel gebracht werden sollte. Aus diesem Reiseziel wurde vorübergehend Chemnitz. Dort werden sich die geschleusten Personen nun bis auf weiteres aufhalten, bis durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge deren Rückführung nach Polen erfolgen kann. Nach der Vernehmung ist der 44-Jährige wieder entlassen worden. Fast auf die Minute genau wurde heute Morgen ein ukrainischer Schleuser (21) auf polnischer Seite von der gemeinsamen deutsch-polnischen Streifengruppe festgenommen. Der Verdächtige war mit seinem polnischen Mietwagen auf der Autobahn bei Zgorzelec in Richtung Grenze angehalten worden. Er wollte offenbar mit zwei russischen Männern (36, 26), einer kirgisischen Frau (27) und deren vier Kindern über den Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf nach Dresden fahren. Auch im dritten Fall soll der genannte Autobahngrenzübergang eine Rolle gespielt haben. Über diesen reiste vermutlich auch der dritte Schleuser, dessen Festnahme heute Vormittag auf dem Rastplatz "Dresdner Tor" erfolgte. Dort hatte die Autobahnpolizei Dresden einen österreichischen Pkw angehalten und im Rahmen einer Kontrolle festgestellt, dass dessen Fahrer - ein in Polen lebender russischer Staatsangehöriger (37) - eine russische Frau (36) und drei russische Kinder bzw. Jugendliche (7, 16, 17) einschleuste. Derzeit werden der 37-Jährige und die Geschleusten in der Ludwigsdorfer Dienststelle vernommen. Bei den heute auf der polnischen als auch deutschen Seite in Gewahrsam genommenen russischen Personen handelt es sich im Übrigen ebenfalls um Inguscheten sowie um Tschetschenen.
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